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Ganztagsschule

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Informationen zur Ganztagsschule

Allgemeine Informationen zur Ganztagsschule

Ganztagsschule in der Grundschule

Stundentafel der Ganztagsklasse

Konzept des Projektes zur musischen Bildung in der GTS

Unsere Schule

Die Mönauschule war die einzige Grund- und Hauptschule in Erlangen. Bis zum Schuljahr 2005/06 war die Schule eine Grund- und Teilhauptschule mit den Jahrgangsstufen 5 und 6. Anschließend erfolgte der sukzessive Aufbau der Hauptschule, die seit diesem Schuljahr zur Hedenus- Mittelschule gehört. Die Mönauschule ist nun eine reine Grundschule mit den Jahrgangsstufen 1 bis 4. In unserem Schulgebäude sind die Hauptschulklassen der Hedenus Mittelschule Haus Nord mit untergebracht.

Schulgebäude und Außenanlagen

Im Schulgebäude sind für die Ganztagesklasse vorgesehen:

  • ein großes Klassenzimmer (73 qm)
  • ein Kreativraum mit einzelnen Abteilungen zum Malen, Basteln, Spielen, usw.

Räume, die zusätzlich genutzt werden können:

  • Lernwerkstatt bestehend aus drei ineinander übergehenden Räumen: Förderzimmer, Computerraum mit 10 vernetzten PCs und der notwenigen Software, Werkstattraum
  • Bibliotheksraum mit Bücherregalen, Ruheecke, Tische, auch als zusätzliches Gruppenzimmer nutzbar
  • Küche mit Essbereich
  • großes Musikzimmer

Die Schule wurde 1973 am damaligen Stadtrand auf einem großzügigen Freigelände errichtet. Später kamen der Hauptschultrakt und die Turnhalle hinzu.

So haben wir die Möglichkeit, unseren Kindern Sport und Freizeitangebote auf weitem Terrain bieten zu können.

  • Zwei Pausenhöfe mit Tischtennisplatten, Klettermöglichkeiten, aufgemalten Hüpfspielen und Sitzgelegenheiten unter Pergolen.
  • Sportplatz mit Laufbahn und Sprunggrube
  • Streuobstwiese mit großem „Blockhaus“
  • Schulgarten, nach Feng Shui – Grundsätzen gestaltet, mit Grillplatz und Bauwagen sind im Aufbau
  • Hartplatz mit Kletterwand

Unsere Schülerinnen und Schüler

Derzeit besuchen ca. 180 Schülerinnen und Schüler die Mönauschule. In die Schule gehen derzeit Kinder aus 15 Nationen.

Die Zusammensetzung der Schülerschaft in der Grundschule ist im Hinblick auf die kognitiven, sprachlichen, emotionalen und sozialen Voraussetzungen sehr heterogen.

Unser Kollegium

Das Kollegium in der Grundschule bildet eine homogene Einheit bezüglich der gemeinsamen Ziele und Aufgaben. So kam auch der Entschluss, sich um eine Ganztagesklasse zu bemühen, einstimmig als Anliegen aus dem Kollegium; ebenso die Bereitschaft von allen, in einer Ganztagesklasse zu unterrichten. Die Chance, mehr Zeit für die Schülerinnen und Schüler zu haben, um ihnen Bildungsinhalte zu vermitteln, Defizite aufzuarbeiten und aber auch begabte Schülerinnen und Schüler besser fördern zu können, will das Kollegium wahrnehmen. So können wir in diesem Schuljahr 2 Ganztagesklassen (in der 1. und 2. Jahrgangsstufe) parallel zu den beiden Regelklassen einrichten

Das Kollegium hat sich seit einigen Jahren auf den Weg der Unterrichtsentwicklung begeben. So finden z.B. Freiarbeit, Wochenplanarbeit, offener und gebundener Unterricht, individuelle und differenzierte Förderangebote, phasenweise jahrgangsübergreifende Differenzierung, Projektarbeit, Lehren und Lernen mit unterschiedlichen Methoden, die z.B. Selbsttätigkeit und Selbständigkeit fördern, statt. Kooperationen in Form von Jahrgangsstufenkonferenzen, gemeinsamer Wochenplanung, gegenseitiger Hospitation, Absprachen über Fördermaßnahmen etc. sind fester Bestandteil der Vorbereitung der Lehrkräfte.

Unterstützt wird die Arbeit der Lehrkräfte durch den regelmäßigen Einsatz und die effiziente Zusammenarbeit mit der Förderlehrerin.

Schwerpunkte unserer Schule

Wir wollen in der Ganztagsklasse den ganzheitlichen Bildungsansatz realisieren, den uns die Bayerische Verfassung vorgibt. Zudem wollen wir die Chancen von Kindern dadurch verbessern, dass sie mehr Zeit erhalten, um unterrichtliche Inhalte zu erlernen, zu vertiefen und zu wiederholen.

Besonders im Hinblick auf Bildungschancen für benachteiligte Kinder wollen wir mit dem Unterrichten in einer Ganztagsklasse einen Beitrag zu mehr Bildungsgerechtig-keit, wie vom Staatsministerium gefordert, leisten.

Zur Realisierung dieser Zielsetzungen haben wir pädagogische Schwerpunkte gesetzt, die eingebettet sind in das große Ziel, die Sozialkompetenz der Schülerinnen und Schüler zu stärken. Dazu leisten jeder Bereich, jedes Unterrichtsfach und die tägliche Erziehungsarbeit ihren Beitrag.

Zusätzlich findet in Anlehnung an das Konzept von M. Weidner zu den Sozialzielen an der Mönauschule das Werteprojekt „Monatsmotto“ statt, das Bestandteil der täglichen Erziehungsarbeit ist und die Stärkung der Sozialkompetenz und des friedlichen, wertschätzenden Umgangs miteinander zum Ziel hat. Die Ausbildung von Streitschlichtern findet regelmäßig statt.

Die Kooperation mit den Pfadfindern des Pfadfinderbundes Weltenbummler LV Bayern ist eine Veranstaltung der Jugendhilfe und dient der Persönlichkeitsstärkung unserer Kinder. Sie werden in die Planung und Durchführung der Projekte mit einbezogen und lernen gegenseitige Wertschätzung und Respekt vor der Meinung anderer.

Die Kooperation mit dem TVE ist ebenfalls in diese Arbeit eingegliedert. Durch die gemeinsame sportliche Aktivität, lernen die Kinder ihre eigenen Stärken kennen und üben Schwächen bei sich und anderen zu tolerieren.

Förderung der Sprach- und Lesekompetenz

Gut entwickelte Sprach- und Lesefähigkeiten sind Grundlage für erfolgreiches Lernen. Mit einer Vielfalt an unterstützenden und zum Lesen motivierenden Aktionen wollen wir unseren Schülern den Erwerb dieser Basiskompetenzen ermöglichen und andererseits ein breiteres Angebot für Kinder anbieten, die in diesen Bereichen bereits gute Fähigkeiten haben.

Leseeltern, die – von unseren Lehrkräften mit differenzierendem Lesematerial ausgestattet – in Kleingruppen lesen, gehören zum Standardwochenprogramm unserer Grundschule..

Unterstützung erhalten wir von Leseomas und Leseeltern, die uns  zur Differen-zierung zur Verfügung stehen.

Projekte mit Schülern höherer Klassen als Lesepaten für die Jüngeren werden durchgeführt.

Die Lesewerkstatt als vorbereitete Umgebung ermöglicht den Kindern ein Lesetraining, das auf ihr jeweiliges Können zugeschnitten ist. Sie beinhaltet neben einem breit gefächerten Materialangebot auch das PC-Programm Antolin für fortgeschrittene Leser bereits ab der Jahrgangsstufe 1.

Tägliche Vorlesezeiten, Lesen von Ganzschriften, regelmäßige Buchausstellungen, durch kreative Maßnahmen unterstützte Buchvorstellungen, eine schuleigene Bibliothek, aber auch Besuche im Bücherbus und in der städtischen Bibliothek sind ebenfalls Bestandteil unseres Konzepts.

Angebote des darstellenden Spiels, Theateraufführungen etc. runden das Angebot ab.

Grundlagenbildung im musischen Bereich

Musischer Bereich wird verstanden als erweiterte Musikerziehung mit den Schwerpunkten musikalische Grundausbildung, die das Erlernen eines Instruments einschließt, gemeinsames Musizieren und Chorsingen, Kunstprojekte, Theater und eine intensivere Bewegungserziehung durch sportliche und tänzerische Angebote.

Es ist erwiesen, dass

  • musische Betätigung die Persönlichkeitsentwicklung positiv beeinflusst:
  • -gemeinsame musische Betätigung das soziale Miteinander stärkt und das  Aggressionspotential abbaut

Es konnte nachgewiesen werden, „dass das Erlernen eines Instruments und gemeinsames Musizieren beste Voraussetzungen schaffen, damit junge Leute zu geistig und emotional ausgereiften Menschen heranwachsen. Die Studie hat auch gezeigt, dass sich bei Musikschülern das Sozialverhalten deutlich besser entwickelt, als bei nicht musizierenden Altersgenossen.“ (Presseinformation zur Studie von

Prof. Dr. Ernst Pöppel und Prof. Dr. Dr. Lorenz Welker an der Universität München 2007)

Kosten

Kosten entstehen nur für das tägliche Mittagessen, an dem alle Kinder verpflichtend teilnehmen und ein kleiner Beitrag für das gemeinsame Frühstück.

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